Sonntag, 3. November 2019. Der Heilsbronnen hat gewählt.

Sechs Mitglieder mit einer Amtszeit von 6 Jahren wurden mit Stimmberechtigung in den Gemeindekirchenrat gewählt.

Zwei von ihnen gehören bereits dem derzeit noch amtierenden Gemeindekirchenrat an:
Dr. Anette Fugmann-Heesing
Prof. Dr. Ulf Schneider

Die weiteren vier Ältesten wurden neu in den Gemeindekirchenrat gewählt:
Dr. Sebastian Pieper
Gabriele Laabs
Dr. Susanne Schmidt-Morsbach
Dr. Christine von Reibnitz

Auf die drei zu besetzenden Stellen der Ersatzältesten mit einer Amtszeit von drei Jahren wurden gewählt:
Renate Baumgarten
Angelika Spörer
Thomas Lutz

Die Einführung der gewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates soll am Ersten Adventssonntag, 1. Dezember 2019, im Familiengottesdienst um 11 Uhr erfolgen.

Erst danach kann sich der Gemeindekirchenrat neu konstituieren. Die konstituierende Sitzung soll in der ersten Dezemberwoche stattfinden.

Der Gemeindekirchenrat einer Kirchengemeinde besteht aus einer festgelegten Anzahl von Mitgliedern, den sogenannten „Ältesten“ sowie der Pfarrperson bzw. den Pfarrpersonen. Die Ältesten arbeiten ehrenamtlich. 

Jeder Gemeindekirchenrat wählt aus seiner Mitte jemanden für den Vorsitz sowie eine Stellvertretung. Daneben gehört dem Gemeindekirchenrat die/der Vorsitzende des Gemeindebeirates mit beratender Stimme an. Der Gemeindekirchenrat kann nach seiner Neubildung beschließen, dass bei Verhinderung von Ältesten die gewählten Ersatzältesten in der durch die Wahl festgelegten Reihenfolge als stellvertretende Mitglieder mit Stimmrecht tätig werden. In diesem Fall müssen die Ersatzmitglieder ebenfalls zunächst im Gottesdienst in ihr Amt eingeführt werden. Das ist u.a. in § 16 Grundordnung bestimmt. Die Grundordnung gehört zu den wichtigsten Kirchengesetzen, die der Gemeindekirchenrat in seiner Arbeit zu beachten  hat.
In jedem Fall rückt das Ersatzmitglied mit der höchsten Stimmenzahl an die Stelle eines/einer gewählten Ältesten bei vorzeitiger Amtsbeendigung für die den Rest der Amtszeit dieser oder dieses Ältesten in das Ältestenamt nach. Das ist in § 28 Ältestenwahlgesetz geregelt.

Wer Mitglied im Gemeindekirchenrat ist, arbeitet – je nach eigenen Fähigkeiten und Interessen – in der Regel in thematischen Ausschüssen mit, z.B. für Bauunterhaltung, Kita, Finanzen, Friedhof, Personal, Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt, Kirchenmusik....... Ein großer Aufgabenkatalog wird bereits in § 15 Grundordnung aufgelistet.
Die Sitzungen des Gemeindekirchenrates sind in der Regel nicht öffentlich, § 23 Abs. 3 Satz 1 Grundordnung.